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Gleichgewicht – Grundlage für soziales Verhalten

Sinje schreckt zusammen – wie aus dem Nichts steht plötzlich ihre Freundin Meike vor ihr! Das passiert Sinje immer wieder. Sie nimmt nicht wahr, wenn jemand auf sie zukommt. Dabei kann Sinje durchaus gut sehen, doch meistens hat sie den Blick auf den Boden gerichtet. Viele Menschen halten sie deshalb für schüchtern. Aber der Grund für Sinjes Verhalten liegt in einer mangelnden Körpersicherheit. Ihr Gleichgewichtssinn ist in ihrem Gehirn unzureichend verankert. Um dieses Defizit auszugleichen, suchen ihre Augen Halt am Boden. So sieht Sinje selten, was um sie herum passiert. Sie bekommt nicht mit, was die anderen Kinder gerade machen, wer mit wem spielt, lacht oder vielleicht streitet.
Viele Verhaltensauffälligkeiten beruhen auf einer unzureichenden Körpersicherheit. Jeder Versuch, das kindliche Verhalten mit Ermahnungen und Maßregeln zu beeinflussen, muss zwangsläufig scheitern. Denn Körpersicherheit unterliegt nicht dem bewussten Denken, sondern dem Zusammenspiel von Nervenimpulsen und Muskeltätigkeit. Ein mangelnder Gleichgewichtssinn kann Zeichen einer unvollständigen Hirnvernetzung sein. Mittels gezielter Bewegungsabläufe können neue Nervenverbindungen geschaffen und der Gleichgewichtssinn gefördert werden. Dies gilt übrigens für jedes Alter.

Sigrid Moldenhauer
Marienallee 33, Flensburg
Tel. 04 61 / 97 87 92 87
info@lernberatung-moldenhauer.de

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