Praktische Tipps für den Ausflug

Pünktlich ohne Uhr

Schule, Fußball, Klavierstunde – immerzu müssen wir pünktlich sein. Uhr und Handy brauchen wir für die Uhrzeit aber nur, wenn der Himmel zugezogen ist. Scheint die Sonne, kann sie uns beim Zeitmessen helfen. Ihr messt dabei zwar nicht super genau, braucht dafür aber nur eure Hände und die Sonne.

So gehts:

1. Sucht euch einen freien Blick auf die Sonne, legt eine Hand mit der Handfläche zu euch gerichtet auf die Horizontlinie (die Linie zwischen Land und Himmel) und klappt den Daumen ab.

2. Ist nun noch Platz zwischen Hand und Sonne, stapelt die zweite Hand auf die erste. Und dann wieder die erste über die zweite, bis die Finger die Unterkante der Sonne berühren.

3. Zählt, während ihr die Hände stapelt, die Finger mit, die zwischen Sonne und Horizont passen. Jeder Finger steht für eine Viertelstunde bis Sonnenuntergang.

4. Jetzt zieht ihr die gezählten Minuten von der Uhrzeit des Sonnenuntergangs ab. Wann das ist, wisst ihr ungefähr von der Zeit vom Vortag. Und zack: Ihr habt die ungefähre Uhrzeit.

Natürlich ist diese Methode nicht so genau wie eine richtige Uhr, aber ohne Handy und mit Blick auf die Sonne könnt ihr einfach bestimmen, wann die Sonne untergehen wird. Probiert es mal aus und zaubert eurer Familie und euren Freund*innen ein kleines Staunen ins Gesicht.

Navigation ohne Kompass

Was tun, wenn ihr ohne Kompass die Himmelsrichtungen bestimmen wollt? Wer den Verlauf der Sonne kennt, weiß Bescheid: Im Osten geht sie auf, im Süden steht sie mittags, im Westen geht sie unter, im Norden ist sie nie. Das liefert euch eine grobe Orientierung, wenn ihr die ungefähre Uhrzeit kennt. Bei Nacht hilft euch der Polarstern, der Norden anzeigt. Ihr findet ihn, wenn ihr die beiden Sterne der Rückseite des Großen Wagens fünf Mal nach oben verlängert.