Ab ans Wasser!

An Nord- und Ostsee laden viele Orte zu Tagesausflügen ein. Was ihr am und im Wasser erleben könnt, verraten wir euch hier.

Travemünde:
Strandkrabbe und Seestern

Hier darf man angucken, fühlen, füttern und Fragen stellen: Auf dem Priwall lädt die Ostseestation zu einem Besuch des Umweltzentrums und der Aquarien mit heimischen Meerestieren ein. Können Ohrenquallen hören? Sind giftige Petermännchen wirklich gefährlich und haben Katzenhaie sieben Leben? Wer sich traut, darf eine Strandkrabbe oder einen Seestern auf die Hand nehmen. Oder nehmt die Welt von Plankton & Co. durch ein Mikroskop genauer unter die Lupe. Anschließend können die Gäste im Aquarienraum Plattfischen und Stichlingen bei der Fütterung zuschauen.

www.ostseestation-travemuende.de

Tönning:
Wale, Watt und Weltnaturerbe

Von Angesicht zu Angesicht mit einem Pottwal – im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning ist diese Begegnung der besonderen Art möglich. Große und kleine Gäste können im größten Besucher*innenzentrum des schleswig-holsteinischen Nationalparks Wattenmeer dessen Bewohner berühren, durch einen Wellentunnel krabbeln und in die Nordsee abtauchen: 37 Aquarien geben Einblicke in die vielfältigen Lebensräume von Seepferdchen, Stör, Hummer, Qualle & Co. An zwei Tagen pro Woche füttert ein Taucher die Tiere im großen Aquarium. Habt ihr Lust auf eine Führung im Dunkeln? Dann blättert mal auf die Seite 48.

www.multimar-wattforum.de

Im Multimar Wattforum könnt ihr alles hautnah erleben und ausprobieren (Foto: Hecker / LKN)

Husum:
Wattenmeer zum Anfassen

Darf es noch ein bisschen mehr Wattenmeer sein? Auch im Husumer Nationalpark-Haus kommen Besucher*innen voll auf ihre Kosten. Die im vergangenen Jahr komplett neu gestaltete Ausstellung informiert über das Weltnaturerbe mit der Vogelwelt und den heimischen Meeressäugern sowie den Landschafts- und Klimawandel. Kernstück der Ausstellung ist ein Fühlbecken, neu hinzugekommen sind ein kleines Kino, das Kurzfilme über das Wattenmeer zeigt, sowie ein Multifunktionsbereich. Dieser bietet Raum für Veranstaltungen und Vorträge.

www.husum-tourismus.de/Media/Attraktionen/Nationalpark-Haus-Husum

Friedrichskoog:
Ein Zuhause für Heuler

Es geht wieder los: Nach umfangreichen Aus- und Umbauarbeiten ist die Seehundstation in Friedrichskoog in Teilen wieder für Besucher geöffnet. Hier beobachten kleine und große Gäste Seehunde und Kegelrobben ganz aus der Nähe. Das Informationszentrum „Seehund“ und die Erlebnisausstellung „Robben der Welt“ verraten Wissenswertes über die Meeresbewohner. Die Seehundstation ist auch eine Aufzuchtstelle für kranke oder von der Mutter verlassene Heuler. Der gesamte Aufzuchtbereich ist zwar für Gäste nicht zugänglich, aber Videokameras ermöglichen eine störungsfreie Beobachtung der Tiere.

www.seehundstation-friedrichskoog.de

Wusstest du, dass jeder Seehund auch eine Robbe ist? Der Begriff „Robbe“ wird für mehrere Arten verwendet, die insgesamt drei Familien umfassen (Foto: Ian Fox / iStock / Getty Images Plus)

St. Peter-Ording:
Von Seehunden und Störchen

Auch hier sind Seehunde Zuhause: Der Westküstenpark & Robbarium in St. Peter-Ording verfügt über eine Seehundanlage mit reinem Nordseewasser. Und die Meeressäuger befinden sich in bester Gesellschaft. So ist der Park im Sommer die Heimat für etwa 40 Störche bevor sich diese in den kalten Monaten Richtung Süden aufmachen. Ziegen freuen sich über Streicheleinheiten und Alpakas, Marabus, Esel und Co. sind ebenfalls anzutreffen. Ein Besuch sensibilisiert die jüngeren Besucher*innen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Aber auch das Toben kommt nicht zu kurz: Hüpfkissen, Kinderscheune, Schaukeln, Sandkiste und Riesenrutsche warten auf Action.

www.tierpark-westkuestenpark.de

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