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Mit Baldur zu Emil Nolde

„Guten Tag, mein Name ist Baldur und ich möchte euch gerne jemanden vorstellen: Emil Nolde war nicht nur viele Jahre lang mein Herrchen, sondern auch ein großer Künstler und Maler. Er hat die Welt und Dinge nicht so gemalt wie sie in Wirklichkeit aussehen, sondern wie er sie erlebt hat. Die Menschen nennen das Expressionismus. In der Nolde Stiftung Seebüll in Neukirchen könnt ihr rund 140 Werke von meinem Herrchen bestaunen. Wenn ich ihm über die Schulter geschaut habe, hat er immer gesagt: „Baldur, meine Kunst kann man nicht mit Worten erklären. Man muss meine Bilder anschauen, denn sie sind meine Sprache.“ Weil ich als Hund eh nicht viel von dem vielen Gerede der Menschen halte, habe ich dann immer zustimmend gebellt.

Am besten kommt ihr mich besuchen, dann schauen wir uns gemeinsam die Bilder an. Dafür holt ihr euch einfach im Museum das Heft „Seebüll für Kinder. Ein Mitmach – Rätsel – Lesebuch“. Ich führe euch mit vielen verschiedenen Aufgaben und Informationen durch das Heft und die Ausstellung. In den Sommerferien könnt ihr an den Wochenenden auch an kostenlosen Malschulen teilnehmen. Leider bin ich selbst nicht künstlerisch begabt. Aber wenn, dann wäre ich auch Expressionist. Ich würde ein Bild malen, das euch zeigt, wie sich
für mich ein voller, duftender Napf Hundefutter anfühlt!“

59. Jahresausstellung Seebüll 2015
bis 30. November, täglich 10-18 Uhr: Emil Nolde – Die Kunst selbst ist meine Sprache
Nolde Stiftung Seebüll, Seebüll 31, Neukirchen, Tel. 0 46 64 / 98 39 30, www.nolde-stiftung.de

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