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Wunderwelt Wattenmeer – Kommt mit auf Entdeckungstour!

Ein paar interessante und kuriose Fakten über dieses kleine Wunder unseres Planeten haben wir für euch zusammengestellt. Kommt mit auf Entdeckungsreise quer durchs Wattenmeer! 

Ein wundersamer und faszinierender Ort, mal Meer, mal Land, mit allerlei spannenden, tierischen Bewohnern: das Wattenmeer. Hier sagen Wattwurm, Kegelrobbe und Co. jeden Tag „Moin“ zu Ebbe und Flut. Und das direkt vor unserer Haustür! Aber wusstet ihr, dass das Wattenmeer sogar zum Weltnaturerbe und Biosphärenreservat der UNESCO erklärt wurde? Das bedeutet, dass die Landschaft und die Lebewesen dort von enormer Bedeutung für unsere Erde und die Natur sind und deshalb ganz besonders gut geschützt werden müssen. 

Die Chamäleons des Meeres

Das Wattenmeer ist ein Paradies für unzählige Tierarten, sowohl im Wasser, an Land als auch in der Luft. Das Meer bevölkern Schnecken, Würmer und Krebse, aber auch Fische und sogar Robben und Wale. Schweinswale sind die kleinsten ihrer Art und ihre absolute Lieblingsspeise sind Plattfische. Ein Glück, denn von ihnen gibt es reichlich in der Nordsee. Wusstet ihr, dass die Plattfische nicht von Geburt an „platt“ sind? Zuerst sehen sie aus wie ganz normale Fische und schwimmen aufrecht. Erst wenn sie erwachsen sind, wandern ihre Augen auf eine Seite. So können sie sich fast komplett in den Meeresboden eingraben und trotzdem noch sehen. Außerdem können sie ihre Farbe an die der Umgebung anpassen – quasi wie ein Unterwasser-Chamäleon – und werden so praktisch unsichtbar. 

Mehr Tiere als im Urwald

Wie der Name schon sagt ist das Wattenmeer besonders berühmt für das Watt. So nennt man den Teil des Meeresbodens, der bei Ebbe freiliegt. Wart ihr schon mal auf einer Wattwanderung und seid mit euren Füßen durch den Schlick gewatet? Dann habt ihr bestimmt auch den ein oder anderen Wattwurm entdecken können. Das ist kein Zufall, denn auf einem Quadratmeter Wattboden leben unzählige winzige Tiere und Pflanzen. Umgerechnet auf eine Fläche von hundert Quadratmetern können alle Tiere zusammen bis zu 12 Tonnen wiegen – das ist mehr als im Urwald! 

Landunter! 

Insgesamt gibt es an der nordfriesischen Küste zehn Halligen, fünf davon sind bewohnt. Das besondere an ihnen ist, dass sie im Gegensatz zu Inseln immer wieder komplett vom Meerwasser überspült werden. „Landunter!“ nennen das die Bewohner. Könnt ihr euch das vorstellen? Die Menschen dort haben deswegen immer genügend Vorräte und ihre Häuser stehen auf sogenannten „Warften“, das sind kleine Erdhügel, die zum Schutz vor der Flut aufgeworfen wurden. 

Noch nicht genug?

Ihr habt Lust bekommen, das Wattenmeer selbst zu erkunden oder wollt noch mehr darüber wissen? Dann schaut einfach mal auf der Website des Nationalparks Wattenmeer vorbei. Dort findet ihr weitere spannende Infos, auch rund um das Thema Tourismus im Wattenmeer.