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Kleine Meeresretter

Wenn der Sommer endlich auch bei uns im Norden angekommen ist, heißt es für viele von uns: Ab ans Meer! Für die Natur bedeutet das allerdings genau das Gegenteil von Entspannung. Viele Strandgänger hinterlassen nach ihrem Besuch leider viel mehr als nur Fußspuren im Sand, sondern auch eine ganze Menge Müll. Der wird dann oft direkt ins Meer oder die umliegenden Dünen gespült und zu einer echten Gefahr für Tiere und Natur. Als Strandbesucher können wir aber einiges tun, um die Meere und ihre Bewohner zu schützen. Wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr im Handumdrehen zu kleinen Meeresschützern werden könnt: 

Am wichtigsten ist es, Müll gar nicht erst zu produzieren. Verzichtet also möglichst auf Dinge, die in Plastik verpackt sind, wie zum Beispiel abgepackte Sandwiches oder Getränke in Plastikflaschen. Für den Ausflug an den Strand nutzt einfach Brotdosen, um Leckereien für zwischendurch, wie Brote oder Rohkost, sicher zu verstauen und füllt euch zuhause Wasser in eine Glas- oder Edelstahlflasche. 

Falls sich doch einmal Müll ansammelt, achtet unbedingt darauf, ihn richtig zu trennen. Am Strand werft ihr ihn in die dafür vorgesehenen Mülltonnen. Für viele Dinge aus Plastik gibt es mittlerweile aber auch schon coole Alternativen wie Strohhalme aus Metall. 

Wollt ihr noch mehr zum Schutz der Meere tun, könnt ihr auch aktiv am Strand Müll sammeln. Das macht ihr am besten abends, wenn der Strand leer ist. All das Plastik, was ihr aufsammelt, wird dann nicht mehr mit der nächsten Windböe im Ozean oder den Dünen nebenan landen. 

Auch die Tiere spüren die Auswirkungen von den vielen Menschen am und im Meer. Um sie nicht noch weiter zu stressen, fasst sie nicht an oder nehmt sie hoch, wenn sie sich mal an die Küste verirren. Auch wenn Seesterne und Quallen sehr spannende Tiere sind – ihr Lebensraum ist das Wasser und dort wollen sie auch am liebsten ungestört bleiben.